Zum vergrößern clicken!

b2
b3
b4
b5
b6
b7

Bildrechte bei Ch. Scheibler

mail@arssynerga.de
 

 

arssynerga

ruegen

 

   
Stephanie Dathe Dipl. Pianistin
  Mühlholzgasse 67
  D-04277 Leipzig
   
Telefon +49 341-39 131 21
Telefax +49 341-39 131 20
Mobil +49 173 8764286
   
www. arssynerga.de
mail @arssynerga.de
schola @arssynerga.de
   
im pressum
   
Vorstand dtkv
   
   
   
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder musizieren und
tanzen für Kinder

Karneval

 

 

 

 

 

Der "Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns zum Ferienauftakt im Zoo Leipzig am 25.und 26.Juni.2016,
jeweils 14 Uhr und 16 Uhr.
Öffentliche Generalproben
finden jeweils 11 Uhr im Gründergarten statt.

Der Karneval der Tiere ist eine große Zoologische Fantasie in der vierhändigen Fassung von Camille Saint-Saëns mit der Erzählung zum Bühnenwerk in einer künstlerisch dramaturgischen Musiktheaterproduktion der Dipl. Musikpädagogin & Pianistin Stephanie Dathe und einer Tanzchoreographie von Gundula Peuthert vom Tanzwerk Leipzig. Das Projekt entstand als Kooperationsprojekt der schola arssynerga, dem Zoo Leipzig und dem DTKV Sachsen e.V. anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre Leipzig im vergangenen Jahr. Am ersten Ferienwochenende 2015 erlebte es seine Premiere vor ca. 2000 Besuchern innerhalb der Festlichkeiten um die Wiedereröffnung der Kongresshalle im Zoo Leipzig. Das Projekt ermöglicht sowohl Laufpublikum, Familien, Kindern und Besuchern aller sozialen Schichten, Herkunft und Religion teilzuhaben am kulturellen Erbe und sichert durch die Aufführungen im Zoo einen ganz besonderen Einstieg in die kreative und humorvolle Erlebniswelt mit den Mitteln von Musik und Tanz von Kindern und Jugendlichen für ein Publikum jeden Alters.

Es spielen junge Pianisten der „schola arssynerga“ gemeinsam mit Gastschülern von verschiedenen Lehrkräften verschiedener Musikschulen und jungen Tänzern des Tanzwerk Leipzig. Die Idee zum „Karneval der Tiere“ hatte Camille Saint-Saëns im Jahr 1886 anlässlich einer Aufführung im Freundeskreis. Ganz offensichtlich amüsierte es ihn, bekannte Melodien von Berufskollegen verfremdet auf eigene „tierische Weise so darzustellen, dass sie wie liebevolle Anekdoten die der Musik oft aufgesetzte ehrfurchtsvolle Ernsthaftigkeit nehmen. Saint-Saëns ließ das Werk zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlichen. So wurde es erst postum im Jahr 1922 uraufgeführt und zog anschließend um die Welt. Die beiden beteiligten Schulen gestalten gemeinsam  eine ganz eigene Reise durch die 14 kleinen Abenteuer mit Raubkatzen, Hühner und Hähnen, Wilden Eseln, Fossilien, Kängurus, tanzenden Schildkröten und einer Elefantendame, einem Schwan, Vögeln, einem Kuckuck im tiefen Wald sowie Persönlichkeiten mit langen Ohren.
Allerlei Tierrufe und bekannte Melodien bekannter Komponisten machen die heiteren 45 Minuten der Aufführung zum Erlebnis für groß und klein. Die vierhändige Klavierversion stammt vom Komponisten selbst. Die Erzählung wird von Pauline Braune gestaltet. Der aufwendige Orchesterpart wird in einer eigens gemeinsam mit den Spielern entwickelten liebevollen improvisatorischen Version von Peter Kuhnsch mit klassischem Schlagzeug und Percussion ersetzt. So verbinden sich verschiedene künstlerische Handschriften in diesem Projekt.

Der musik- und bewegungspädagogische Ansatz ist dabei unverkennbar. Die Musik wird lebendig im Zusammenwirken der Akteure innerhalb der intermedialen Spielraumsituation die in der Erarbeitungsphase entsteht. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer des Tanzwerk Leipzig unterstützen mit der Tanzperformance von Gundula Peuthert den parodistischen Ansatz von Camille Saint-Saëns, denn wie kaum ein anderes musikalisches Werk verbindet es kreative Phantasie, kindliche Wahrnehmung, Humor und ernsthafte Beobachtung in geradezu genialer Treffsicherheit mit der Tier- und Erlebniswelt des Zoologischen Garten in Leipzig. Durch die regelmäßige Mitwirkung in Projekten der Schüler der "schola arssynerga" entsteht im Ensemblespiel eine Gemeinschaft im Umgang mit Musik, die im hohen Maß sowohl für die ausführenden Schüler als auch Tänzer, aber auch für die Zuhörer und Zuschauer musikalisch - kulturell bildend ist. Gleichzeitig beschäftigen sich die jungen teilnehmenden Spieler und Tänzer vertiefend mit einem zentralen Komponisten der klassischen Klavier- und Orchesterliteratur und einem professionellen Werk, das unter normalen Umständen im Schulalltag, aber auch beim Freizeitmusizieren in dieser verdichteten und vertieften Form nicht annähernd so erarbeitet werden könnte wie in der Projektarbeit innerhalb dieser Musiktheaterproduktion. Ziel ist es gemeinsam mit dem Publikum unter dem Motto "Kinder musizieren und tanzen für Kinder" in Dialog zu treten. Nach erfolgten Aufführungen im Zoo Leipzig, wird das Projekt vorher und nachher während des gesamten Jahres in verschiedenen Modulen und Ausführungen durch Einrichtungen wie KiTas, soziokulturellen Einrichtungen und Schulen wandern und verspricht schon jetzt eine große nachhaltige Wirkung.